Familienmedizin aktuell - 1. Ausgabe 2018

Von Mythen und Fehleinschätzungen zur Grippeimpfung

Frau mit GrippeDie Zahl der Grippe-Erkrankungen steigt derzeit von Tag zu Tag. In der dritten Februarwoche registrierte das Robert Koch-Institut rund 24.000 neue Grippefälle, in der Woche davor waren es bundesweit 18.700 Fälle. Viele Menschen haben sich in dieser Grippesaison 2017/18 noch nicht impfen lassen, obwohl dies die einzige Maßnahme ist, um einer Infektion mit Influenza sinnvoll vorzubeugen.

Angesichts der akuten Grippewelle ruft die Europäische Kommission zum Impfen auf. "Ich appelliere an alle Bürger in der Europäischen Union, sich selbst und ihre Kinder impfen zu lassen. Damit schützt man nicht nur die eigene Person, sondern auch die Mitbürger", sagte EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis der Zeitung Die Welt.

Er forderte, den "Mythen und Fehleinschätzungen über Impfungen nicht zu glauben". Impfungen seien eine "wichtige Maßnahme zur Erhaltung der öffentlichen Gesundheit und sollten eine Selbstverständlichkeit sein".

Wir verfügen noch über ausreichend Grippeimpfstoff, bitte sprechen Sie uns an. Bereits nach 10 Tagen haben Sie ausreichend Antikörper aufgebaut und sind geschützt. Dies lohnt sich auch jetzt noch (Stand Febr. 2018).

Zudem sollten Sie die allgemeinen Maßnahmen zur Infekt- Abwehr anwenden:

Ein Taschentuch sollte nur einmal verwendet werden, in die Ellenbogenbeuge niesen und die Hände so oft wie möglich waschen. Eine zusätzliche Behandlung der Hände nach dem Händewaschen mit Desinfektionsmitteln halten die Infektiologen nach wie vor  für unsinnig. Ebenso erscheint der gut gemeinte Ansatz, den Kindern Desinfektionstücher mit in die Schule oder den Kindergarten zu geben, für nicht zielführend. 

Die Ernährung sollte viele „Frische Elemente“ enthalten, viel Bewegung an der frischen Luft und immunsystemmodulierende Maßnahmen haben sich als sinnvoll erwiesen, weiter gesund zu bleiben.    

Wir wünschen Ihnen eine gesunde und infektfreie Zeit!!!

 

Patienteninformation

Bitte vereinbaren Sie einen Termin, 
insbesondere für Vorsorgeuntersuchungen oder andere spezielle Untersuchungsverfahren.
 
In lebensbedrohlichen Notfällen wählen Sie bitte 112,
oder Sie wenden sich an die ärztliche Bereitschaftsdienstpraxis am St. Josef-Stift Delmenhorst Tel: 116 117.
 

Unsere Praxis

Die Hausarztpraxis im Gesundheitszentrum Scheunebergstrasse schaut auf eine 30-jährige Tradition hausärztlichen Wirkens zurück. Seit Gründung der Praxis im April 1982 durch Ute und Wolf-Dietrich Langhof bildet der Mensch in seiner Gesamtheit den roten Faden des ärztlichen Handelns, stets mit der Zielsetzung, Ihre uns wertvoll anvertraute Gesundheit zu erhalten und zu fördern.

Wir streben eine ruhige und vertrauensvolle Untersuchungsatmosphäre an. Das Gespräch und die Untersuchungssituation gestalten wir einfühlsam, informativ und partnerschaftlich. Wir wünschen uns, dass Sie sich bei uns nicht nur fachlich medizinisch, sondern auch menschlich gut behandelt fühlen. Dieses ist gelebte Praxis und für uns eine der größten täglichen Herausforderungen.

Unser Leistungsspektrum umfaßt die komplette haus- und allgemeinärztliche Versorgung. Durch unsere unterschiedlich ausgerichteten ärztlichen Zusatzqualifikationen können wir Ihnen ein - über das normale Maß hinausgehend - breit angelegtes Diagnostik- und Behandlungsspektrum anbieten und Ihnen somit in den meisten Fällen bereits sofort und unkompliziert weiterhelfen.

Diese Hompage soll eine Informationsplattform für unsere Patienten darstellen. Sie stellt unsere Praxis, das Team und die Angebotspalette vor.

Unter "dem Reiter" Rezept u. Überweisung können Sie bequem und online von zu Hause alle Wünsche aufgeben, durch die Etablierung der e-Services können wir Ihnen Ihre Laborwerte via Internet nach Hause liefern.